2. Vorsitzender, Jahrgang 1957, Münster-Mecklenbeck, verheiratet, drei Töchter und drei Enkelsöhne.
Am Pfarrberuf gefällt mir, dass er so vielseitig ist. Trotz oft hohem Erwartungsdruck , bietet sich immer wieder die Möglichkeit zur selbstbestimmten Arbeit. Ich kann auch machen, was mir wichtig ist.
Ich arbeite im Vorstand des Pfarrvereins mit, weil ich die Interessen der Pfarrerinnen und Pfarrer vertreten will. In 20 Jahren als Mitglied der Landessynode und 13 Jahren als Vorsitzender des Westfälischen Pfarrvereins, habe ich ein ständiges Auf und Ab in der Wertschätzung des Pfarrberufes erlebt. Und das, obwohl der Pfarrberuf der Schlüsselberuf in der Kirche ist und auch in Zukunft bleiben wird.
In den nächsten Jahren wird es von entscheidender Bedeutung sein, im Zuge der Diskussionen um Interprofessionelle Teams und der Ausgestaltung des Pfarrberufes als Beruf im öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis, diesen Fokus des Schlüsselberufes in der Ausgestaltung des Pfarrberufes immer wieder zu betonen. Darüber hinaus muss der Pfarrberuf m.E. endlich von den in den letzten Jahren überbordenden Anforderungen an Verwaltungsaufgaben befreit werden. Wir brauchen Zeit für das Wesentliche – der Verkündigung des Evangeliums.
