Jan-Christoph Borries

Jan-Christoph Borries

2. Vor­sit­zen­der, Jahr­gang 1957, Müns­ter-Meck­len­beck, ver­hei­ra­tet, drei Töch­ter und drei Enkelsöhne.

Am Pfarr­be­ruf gefällt mir, dass er so viel­sei­tig ist. Trotz oft hohem Erwar­tungs­druck , bie­tet sich immer wie­der die Mög­lich­keit zur selbst­be­stimm­ten Arbeit. Ich kann auch machen, was mir wich­tig ist.
Ich arbei­te im Vor­stand des Pfarr­ver­eins mit, weil ich die Inter­es­sen der Pfar­re­rin­nen und Pfar­rer ver­tre­ten will. In 20 Jah­ren als Mit­glied der Lan­des­syn­ode und 13 Jah­ren als Vor­sit­zen­der des West­fä­li­schen Pfarr­ver­eins, habe ich ein stän­di­ges Auf und Ab in der Wert­schät­zung des Pfarr­be­ru­fes erlebt. Und das, obwohl der Pfarr­be­ruf der Schlüs­sel­be­ruf in der Kir­che ist und auch in Zukunft blei­ben wird.
In den nächs­ten Jah­ren wird es von ent­schei­den­der Bedeu­tung sein, im Zuge der Dis­kus­sio­nen um Inter­pro­fes­sio­nel­le Teams und der Aus­ge­stal­tung des Pfarr­be­ru­fes als Beruf im öffent­lich-recht­li­chen Dienst­ver­hält­nis, die­sen Fokus des Schlüs­sel­be­ru­fes in der Aus­ge­stal­tung des Pfarr­be­ru­fes immer wie­der zu beto­nen. Dar­über hin­aus muss der Pfarr­be­ruf m.E. end­lich von den in den letz­ten Jah­ren über­bor­den­den Anfor­de­run­gen an Ver­wal­tungs­auf­ga­ben befreit wer­den. Wir brau­chen Zeit für das Wesent­li­che – der Ver­kün­di­gung des Evangeliums.